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Ford Mustang Mach E

Heute am #PostDonnerstag habe ich was ganz feines für euch, nämlich den neuen voll elektrischen Ford Mustang. Der Mustang Mach E! Was für ein Auto. Hattet ihr schon mal das Vergnügen in einem E-Auto zu fahren? Ich bis dato schon mehrmals, aber das Erlebnis im Mustang war doch nochmal ein Anderes.

Hier jetzt erst mal ein paar Fakten zum Fahrzeug:

Daten:

  • Zwei unterschiedliche Akkus, Reichweite: 400 bis 610 km

  • Motorleistung: zwischen 198 und 358 kW, 269 und 351PS, 430 und 580Nm Drehmoment

  • Verbrauch: zwischen 16,5 und 19,5kWh/100 km, 0 g CO₂/km
  • Preise ab 46.900 Euro und mit großem Akku ab 54.475 Euro

Erlebnis E-Auto

Was soll ich sagen: ich bin immer nich ein großer Fan des Verbrenners, aber so ein Elektroantrieb, wow, da geht schon was voran! Seid ihr schon mal meinem Elektroauto mitgefahren? Wenn nicht, dann solltet ihr das mal schnell ändern, es lohnt sich.

Rein optisch gefällt mir der Mach-E richtig gut. Es kombiniert das Moderne mit dem Alten, kurz gesagt: ich mag seine Optik sehr!

Die markante Frontpartie mit der tief runtergezogenen „Motorhaube“, die ja bei diesem Exemplar keine mehr ist, gefällt mir besonders gut. Der Mach-E wirkt so richtig langgestreckt und mit seinen Scheinwerfern wird das ganze Bild abgerundet. Er guckt auch schon ein bisschen „grimmig“, oder Ewas meint ihr? Und mit grimmig meine ich sportlich grimmig, nicht böse grimmig.

Das selbe Spiel findet man hinten. Hier finde ich sogar, dass er einige Ansätze des alten Mustangs weiterführt. Die Scheinwerfer am Heck ähneln den des „originalen“ Mustangs schon sehr und so ist die Verbindung schon deutlich zu erkennen. Die Gesamtform ist natürlich eine ganz andere, da wir hier über ein SUV sprechen und nicht über ein Coupé. Trotzdem wirkt der Mustang Mach-E nicht wie ein klassischer SUV auf mich. Er hat etwas leichtes, nicht klobiges was viele seiner Kollegen mit sich bringen.

Hier auf den Bildern steht er Mach-E übrigens auf seinen Winterrädern, d.h. dass er im Sommer noch einen ticken sportlicher rüberkommen wird, da diese noch etwas größer ausfallen können. Aber für Winterräder sind das schon ordentliche Schlappen die der Mach-E da aufgezogen hat.

Dieses Gefühl, zu fahren, aber kein Motorgeräusch zu hören ist am Anfang schon etwas „komisch“. Und an alle die, die meinen, dass ein Elektroauto keine Geräusche macht: Quatsch! Der Mach-E gibt Geräusche von sich, und zwar ziemlich futuristische. Es ist ein ganz neues Erlebnis so eine Art von Sound zu hören.. aber dass müsstet ihr wirklich selbst erleben um zu verstehen was ich meine.

Kommen wir mal zum Innenraum. Da war Ford echt mutig: in meinen Augen. Es ist alles sehr schlicht gehalten, keine Knöpfe mehr, aber dafür ein „kleines“ Display direkt vor einem, und ein überdimensional großes Display, vertikal angeordnet in der Mitte für alle weiteren Infos. Am Anfang dachte ich erst, wow, dass erschlägt dich doch total, aber beim Nutzen war es mehr als angenehm, und die Darstellungen sind top. Ganz besonders wenn man den Mustang Mach-E öffnet und einsteigt, dann galoppiert erst mal ein Pferchen durch das Auto. Auf die Kleinigkeiten kommt es eben an! Hochauflösend, schnell und intuitiv in der Bedienung und mein Highlight, der „Drehknopf“ unten, bei dem das Display aber in der Mitte weiter geht. Respekt Ford, das war kein einfaches Unterfangen das so zu produzieren!

Die Sitze sind mehr als bequem, bieten guten Seitenhalt und die gesamte Verarbeitung im Innenraum ist extrem hochwertig. Der Mustang Mach-E ist glaube ich ein „Vorreiter“ für die neue Generation Ford die da in naher Zukunft kommt. Nicht, dass die Verarbeitung vorher schlecht war, versteht mich da nicht falsch, aber hier ist es alles noch ein kleines bisschen feiner und detaillierter. Sei es auch die Box, wie sie in das Fahrzeug integriert wurde. Gut, B&O macht auch glaube ich generell keine halben Sachen.

Die Box so zu integrieren macht den Mach-E schon etwas besonders. Die Materialien passen alle perfekt zusammen, und alles fühlt sich haptisch sehr gut an.

Außen gibt es auch eine Veränderung an die ich mich auch erst gewöhnen musste. Es gibt keine klassischen Türgriffe mehr. Aber genau dass macht die neuen Fahrzeuge aus, Dinge zu machen, die es vorher immer gab, einfach mal neu zu erfinden. Und ja, es gab auch schon vorher Autos die Alternativen zu den normalen Türgriffen hatten, aber das hier ist schon noch mal ne andere Nummer.

Man öffnet die Türen jetzt via Knopfdruck, und das geniale hierbei ist, dass sie einem sogar ein Stück entgegen kommt. Geht mal zum Fordhändler eures Vertrauens und testet das mal aus. Ein sehr cooles Feature was ich am Shootingtag des öfteren nur aus Spass genutzt hatte. Tür auf, Tür zu… Tür auf, Tür zu! Solche Innovationen bräuchte man viel öfter.

Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu erzählen, was ihr nicht auch selbst rausfinden könntet. Da es ein Elektrofahrzeug ist, gibt es keinen Tankdeckel mehr, sondern einen Ladedeckel? Nennt man das so? Ich habe keine Ahnung. Aber ihr wisst was ich meine, oder? Dieser befindet sich übrigens vorne auf der Fahrerseite. Er ist also ein Nasenlader. Und ja, dass heißt wirklich so.

Mein Fazit zum neuen Ford Mustang Mach-E: Als ich die Nachricht bekam, dass ich den neuen Ford Mustang Mach-E fotografieren darf, da war ich schon komplett aus dem Häuschen. Denn aktuell sind Elektroautos doch noch etwas „ungewohnt“, und eine Abwechslung zum alltäglichen Verbrenner. Daher war ich mehr als gespannt auf das Fahrzeug. Optisch überzeugt er mich total, innen wie außen! Technisch, erste Sahne! Alles was man braucht ist an Bord, funktioniert einwandfrei und ist Ford typisch leicht zu bedienen. Die Power des Mach-E spricht für sich, denn so ein E-Antrieb hat eben von Sekunde 0 an volles Drehmoment und das macht einfach nur Bock! Egal ob in der Stadt, auf Landstraßen oder auf der Autobahn, der Mach-E macht überall eine gute Figur und mit seinem Akku kommt man auch weit genug, um seine normalen Strecken fahren zu können. Natürlich muss man mit einem Elektroauto anfangen, etwas anders zu denken und sein Fahrverhalten dem Fahrzeug anpassen. Das heißt aber nicht, dass man das Fahren neu erlernen muss. Man fährt einfach etwas bedachter, einfach anders. Aber gut anders!

Für den Preis, den Ford für den Mach-E haben möchte, ist der Mach-E eine klare Empfehlung, und für alle Elektrobegeisterten definitiv eine Überlegung wert. Also, lasst euch auch elektrifizieren und berichtet mir mal, wenn ihr einen MAch-E gesehen habt oder sogar vielleicht einen kaufen möchtet.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, und wenn noch Fragen aufkommen sollten, dann schreibt mir gerne. Habt eine tolle Woche und bis nächste Woche.

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