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Like2drive Trackday

Wie ihr vielleicht in meiner Instagram Story mitbekommen habt, war ich letzte Woche auf dem Trackday von Like2drive in Kooperation mit Cupra am Bilster Berg. Wow, was waren das für zwei Tage! Heute nehme ich euch ein bisschen mit, wenn ihr meine Story verpasst haben solltet, und zeige euch Eindrücke und Momente von dem Event. Ich zeige euch heute nur einen kleinen Ausschnitt, da ich die Bilder der Gäste nicht mit hochladen möchte. Es geht ja um das Event und die Autos, also für euch! Daher bitte nicht wundern wenn ihr kaum Menschen zu sehen bekommt.

Die Anreise zum Bilster Berg war relativ entspannt. Von mir aus waren es knapp 2,5 Stunden Autofahrt. Das Einzige, was bei der Fahrt gestört hatte, war das überragende Wetter mit seinen knapp 36°C – so ein Wetter ist einfach zu schade um Auto zu fahren! An der Rennstrecke angekommen musste ich erst mal meinen negative Corona-Test zeigen, mich ausweisen und dann ging es auf zum Team.

Die Fahrzeuge waren alle schon vor Ort, und ich war baff den Cupra Formentor in einer so großen Anzahl in live zu sehen. Denn für die von euch die es noch nicht wissen, ich habe mir einen Formentor E-Hybrid bestellt, (voraussichtliches Lieferdatum Ende des Jahres, bestellt Anfang des Jahres) und genau dieses Fahrzeug stand da nun vor mir. Einfach schön anzusehen, und ich habe da zu 100% die richtige Entscheidung getroffen.

Am Trackday von Like2drive waren Gäste eingeladen, Prominente, Presse und ich, der alles fotografisch festhalten sollte. Es ging um den neuen Cupra Formentor. Fahren konnte man den E-Hybrid und den VZ. Die beiden Fahrzeuge unterscheiden sich hauptsächlich in der Leistung, und weniger in der Optik. Natürlich gibt es hier und da Unterschiede, aber der größte Unterschied ist tatsächlich der Motor. Der E-Hybrid hatte hier 204PS Systemleistung kombiniert aus Verbrenner und E-Motor, und der VZ hat 310 PS aus einem reinen Verbrenner. Es gibt den E-Hybrid auch noch mit 245 PS, so wie ich ihn bestellt habe, aber es war einfach genial mein bestelltes Fahrzeug mal zu fahren. Denn ich bin ehrlich, ich habe den Formentor gekauft ohne ihn wirklich Probegefahren zu sein. Denn es gab damals noch keine Vorführwagen. Der hier war der erste Formentor den ich fuhr, als Hybrid, und ich war echt beeindruckt!

Wie ihr seht wurden die Fahrzeug in 3 Farben angeboten. Das hatte einmal den Vorteil, das Model in seiner Farbvielfalt zu sehen, und dann für uns im Nachhinein, da die Gruppen unterteilt wurden in normal, zügig und etwas zügiger, was das Fahren anging. Denn nicht jeder war schon mal mit einem Fahrzeug auf der Rennstrecke, und dann muss man da auch mal klein anfangen. Eins kann ich euch aber wirklich ans Herz legen, macht solch ein Event mal mit! Es ist einfach genial die Autos an ihre „Grenzen“ zu bringen, bzw. sich selbst.

Mittwochs reiste ich schon an, um ein paar Bilder von der Location zu machen, die Fahrzeug zu fotografieren, und um für den nächsten Tag, den Haupttag gebrieft zu werden. Abends, nachdem man sich im Hotel mal etwas frisch gemacht hatte ( was bei knapp 40°C und keinem Schatten echt nötig war) ging es zu einer richtig tollen Location, wo einige Gäste schon übernachteten, und es ein geselliges Abendessen mit einem gemütlichen Kennenlernen gab.

Der Abend war wirklich toll, das Essen unfassbar lecker, und um alle etwas besser kennen zu lernen war es genau richtig. So konnte man sich gemeinsam auf den nächsten Tag freuen, und sein Wissen zu dem Fahrzeug auszutauschen. Die Mischung aus Presse, Autofreunden und Menschen die eigentlich nicht so viel mit der Materie zu tun haben war höchst interessant. Was sehr auffällig war, ich glaube es gab etwa 6 Thomasse (schreibt man das so?). Was soll ich sagen, ist wohl einfach ein toller Name! 🙂

Am nächsten Morgen ging es früh raus, um 7:30 waren wir bereits an der Strecke, ein weiterer Corona Test stand für alle die am Event teilnahmen an und dann hieß es: Cupra Formentor TrackDay 2021 – let´s go! 

Die Fahrzeuge die ihr hier in weiß seht, dass sind die VZ Modelle mit 310PS Leistung. Auch direkt zu erkennen an den 4 Auspuffrohren am Heck. Denn der E-Hybrid hat hier „nur“ Fake-Blenden, die aber auch sehr hübsch aussehen.

Nach einer Vorstellrunde & einem klaren Briefing der Instruktoren ging es dann endlich auf die Rennstrecke. Mit dabei waren auch noch 2 verschiedene Modelle von Porsche. Diese werden euch aber ganz bestimmt auffallen wenn ihr sie seht. Diese dienten als Renn-Taxi, und jeder der wollte, konnte mal als Beifahrer das richtige Rennfahrer-Feeling spüren. Und so viel sei gesagt, mit einem GT3 Fahrzeug über eine Rennstrecke zu fahren ist schon ein echtes Erlebnis! Absolut nicht mit einem normalen Auto zu vergleichen.

Die Instruktoren waren via Funk mit jedem Fahrzeug verbunden und konnten so immer klare und direkte Anweisungen an die Fahrer hinter sich geben. Es lief so ab: es wurde in den unterschiedlichen Gruppen gestartet, und diese bestand immer aus einem Führungsfahrzeug mit Instruktor und dahinter 4 oder 5 Fahrzeugen mit jeweils einem Fahrer.

Es wurde immer eine Runde hinter dem Führungsfahrzeug gedreht, dann auf der Start und Zielgerade wurde ausgeschert und sich nach ganz hinten fallen gelassen. So hatte jeder mal die Möglichkeit die perfekte Ideallinie direkt zu sehen, und diese auch nachzufahren. Daher war nach etwa 5-6 Runden Schluss, und die Fahrzeuge wurden auf einer Abkühlrunde etwas verlangsamt gefahren.

Auch wenn man es nicht meint, solche Fahrten sind körperlich anstrengend, wenn man es nicht gewohnt ist schnell zu fahren, und dann auch noch auf einer Rennstrecke, wo langsam fahren quasi gar nicht erlaubt ist. Die Instruktoren waren stets daran interessiert das Beste aus jedem Fahrer herauszuholen, und so kam auch wirklich jeder auf seine Kosten, insbesondere mir, denn ich durfte auch ein paar Runden drehen! 🙂

Das Event war ein voller Erfolg! Das Wetter war unglaublich, es war brutal heiß, die Sonne schien ohne Pause, die Autos waren fast ständig auf der Strecke, die Gäste am Dauer grinsen und die Stimmung war einfach ausgelassen und gut!

Auch das Fazit der Gäste, bzw. das Feedback zu den Fahrzeugen war sehr interessant, denn obwohl der VZ mit seinen 310 PS deutlich besser am Gas hing als der kleinere E-Hybrid, hörte man doch deutlich raus, dass sich der Hybrid besser auf dem Kurz zu bewegen schien. Klar, der Akku verändert natürlich den Schwerpunkt des Fahrzeugs, aber Meinungen sind verschieden und so kann ich die Aussage der Gäste aus meiner Sicht nicht so ganz unterschreiben. Ich fand beide Fahrzeuge toll, aber der VZ ist mit seiner Leistung einfach brachialer und durch den Allradantrieb auch noch etwas griffiger in den Kurven. Klar war er etwas „wackeliger“ und unruhiger in schnellen Kurven, aber alles in allem einfach ein tolles Fahrzeug!

Kurz gesagt: Egal welchen Formentor man fuhr, der Fahrspass war da, zu 100%!

Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Essen am Bilster Berg, und das rundete diesen perfekten Renntag noch final ab. Die Location, die Menschen und das gesamte Erlebnis an der Rennstrecke war eine tolle Erfahrung, und mein erstes Event seit langem.

Mein Fazit: Wer sich mal ein bisschen wie ein Rennfahrer fühlen möchte, der sollte an einem Trackday teilnehmen. Ganz egal welche Marke, oder welcher Hersteller. Das Gefühl auf der Rennstrecke ist einfach unbeschreiblich und das Erlebnis, unvergesslich. Das Event von Like2drive war ein voller Erfolg, und alle waren happy! Gäste, der Veranstalter und ich auch! Was will man mehr?!

Ich hoffe, dass euch die Bilder gefallen haben, ihr so einen kleinen Einblick in so einen Trackday bekommen konntet, und ich euch vielleicht etwas neugierig machen konnte. Ich bin mir sicher, dass es nicht der letzte Trackday von Like2drive war. Haltet mal eure Augen und Ohren offen, vielleicht kommt da ja noch einer 😉

Bis nächste Woche, bleibt gesund und happy Weekend!

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